Mittwoch, 30. November 2011

Konzerthaus vom Band

Die Dortmunder RuhrNachrichten berichten von zwei Konzerten im Konzerthaus vom 22. und 23. November. Unter dem Titel "Rule Britannia" gab es unter anderem Gustav Holst "Die Planeten" gespielt von den Dortmunder Philharmonikern. Im Programmheft stand auch noch der "Damenchor des Theater Dortmund".

Doch leider hat der gar nicht gesungen, es gab den Chor nur vom Band. Davon war aber im Programmheft nichts zu lesen. Jetzt haben sich die Philharmoniker entschuldigt verbunden mit Erklärungen wie "Der Komponist Holst hat sich beim Einsatz des Chores vorgestellt, dass der Gesang im Nichts verschwindet. Tatsächlich ist dieser Effekt mit einer in Intonation und Tempo stimmigen Aufnahme besser zu realisieren als mit einem Live-Chor, mit dem die „Fade-out“-Wirkung fast unmöglich zu erreichen ist. Richtig angekündigt und mit entsprechender Qualität des Tonbandes hätte man sicher das Verständnis der Zuhörer gewinnen können."

Und wenn schon. Im Fernsehen gibt es genug Playback. Stefan Raab hat in seiner Sendung erst am Montag wieder die Playback-Sünden des Wochenendes aufgearbeitet, u.a. Reiner Calmund in der ARD bei der "Weihnachtsbäckerei". Brauchen wir das Band auch noch bei den großen Konzerten? Davon ab, das Konzert an sich, muss übrigens ein voller Erfolg gewesen sein, wäre da das Band nicht gewesen.

Ganz aus der Konserve hole ich jetzt mal den Jupiter. Liebe Leser, nicht vom Band, sondern von Youtube. Nicht, dass sicher nachher einer beschwert, es habe nicht im Programm gestanden.


Wieder einmal der beste Post

Josef Bordat ist einfach ein Meister dieses Fachs. Schon mehrfach habe ich auf seine Sicht der Dinge hingewiesen und auch dieses Mal ist es nicht verhinderbar. Viele haben berichtet über diese Anzeige an den im Papamobil unangeschnallten Papst. Aber jobo72 schießt mit seiner Analyse wieder einmal den Vogel ab.

Meine Lieblingspassage: "Ich finde, wer den Papst wegen Verletzung der Anschnallpflicht anzeigt, der sollte aber auch so konsequent sein und Helmut Schmidt wegen Umweltverschmutzung („Ham Sie mal Feuer?“), Joachim Löw wegen wiederholten Verstoßes gegen die deutsche Grammatik („Scho’ au“ mehrfach in de letschte Woche“), David Beckham wegen massiven Verstoßes gegen das Kyoto-Protokoll (hat vier Kinder, vier!), (...)"

Musikalischer Adventskalender #4

"DER Klassiker" der Chormusik im Advent. Andreas Hammerschmidt: "Machet die Tore weit". Heute einen Tag bevor der Dezember beginnt, mache ich hier auch die Tore weit.


Als Zugabe heute, eine "Machet die Tore weit"-Vertonung von Georg Philipp Telemann (zwei Sätze aus der gleichnamigen Kantate):



Dienstag, 29. November 2011

Musikalischer Adventskalender #3

Volkstümlich wird es heute.


Montag, 28. November 2011

Hl. Messe am 1. Adventssonntag

Es ist nicht immer leicht, die Theologie des Sonntages/Festes in der Musik im Gottesdienst unter zu bringen. Im alltäglichen Gemeindeleben, wo man sich obendrein noch auf viele weitere Einflüsse einstellen muss gleich zweimal nicht. Hier gibt es aber in der Reihe "Liturgie hautnah" mal den Liedplan, den ich ausgewählt habe.

Eingangslied: GL 115,1 (Wir sagen euch an)
Kyrie: GL 103 (Tau aus Himmelshöhn)
Zwischengesang: GL 105 (O Heiland, reiß die Himmel auf) + GL 530,6
Credo: GL 423
Gabenbereitung: GL 110 (Wachet auf)
Sanctus: GL 434
Agnus: GL 435
Danklied: GL 823 (Paderborner Anhang: Auf Sion Dein Verlangen)
Schluss: GL 577 (Maria, Mutter unsres Herrn)

Dazu gab es als Präludium etwas über "Zu Dir, o Gott erheben wir", zur Kommunion: Jeanne Demissieux: "Rorate caeli" und zum Schluss zwei romantische Choralvorspiele über "Wachet auf"!

Musikalischer Adventskalender #2

Türchen Nummer zwei geht auf und es verbirgt sich dahinter: "Rorate caeli".


Und als kleine Zugabe noch eine Orgelmeditation dazu von Jeanne Demissieux:


Sonntag, 27. November 2011

Musikalischer Adventskalender #1

Wie angekündigt starte ich heute mit einer Art musikalischem Adventskalender. Bis einschließlich Heiligabend gibt es hier jeden Tag ein Musikstück zum Advent, mal Choral, mal instrumental, mal volkstümlich, mal Chormusik... Viel Spaß damit!

Los gehts heute im ersten Türchen mit einem Klassiker der Orgelliteratur.


Samstag, 26. November 2011

Frohes neues Kirchenjahr!

Allen Lesern auf meinem Blog einen frohen und gesegneten 1. Advent!

"Ad te levavi animam meam:
Deus meus in te confido, non erubescam:
neque irrideant me inimici mei:
etenim universi qui te expectant, non confundentur.“

Die Mutter aller Derbys

Bevor das Kirchenjahr wechselt, der Advent beginnt und die Vorfreude auf das große Weihnachtsfest größer und größer werden kann, gibt es heute erst noch ein sportliches Schmankerl.

Das Ruhrgebiet steht Kopf und das schon seit Tagen. Egal, wie die sportliche Ausgangsposition ist (und dieses Jahr ist sie für beide gut!), geht es immer heiß her, wenn Dortmund auf Schalke trifft. Tage vorher gibts schon Vorberichte, Sonderausgaben etc.! Dann das Spiel, 80.000 frenetische Fans im schönsten Stadion der Welt (hoffentlich bleibt es friedlich!) und danach wird noch Wochen und Monate energisch diskutiert (je nach Spielverlauf) und denkwürdige Spiele werden nie vergessen.


In 30 Minuten gehts los und um 17.20 Uhr ist der BVB Tabellenführer! (Hoffentlich!) Auf gehts Dortmund!

Freitag, 25. November 2011

Ich schäme mich für meine Heimat

Zahlreiche Blogger berichten ja schon drüber, unter anderem Der Predigtgärtner, Johannes und Giovanni. Eine Kanzlei aus Unna vertritt einen Dortmunder, der Anzeige gegen den Heiligen Vater gestellt hat. Der Vorwurf, der Papst sei bei seinem Deutschlandbesuch in Freiburg unangeschnallt im Papamobil gefahren. Als Zeugen gibt er auch noch den Freiburger Erzbischof an.

Also, manchmal muss man sich wirklich für seine Heimat, zumindest für manche Bürger in der Heimat schämen. Hat die Kanzlei des Anwalts (Parteimitglied bei den Linken) so viele Sorgen, dass sich solche PR-Gags mitmachen muss oder ist dem Anwalt langweilig? Dem Anzeigenden scheinbar auf jeden Fall. So ein Humbug...!

So, und jetzt lass ich den Papst hier noch eine Runde drehen, unangeschnallt natürlich!!!!


Heute vor 30 Jahren

...wurde der Münchener Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger zum neuen Präfekten der Glaubenskongregation bestimmt und von Johannes Paul II., dessen Nachfolger er werden sollte nach Rom berufen, nachdem Paul VI. ihn unbedingt zum Kardinal ernennen wollte. Schließlich erfolgte die Ernennung bereits vier Wochen nach der Bischofsweihe. Von seiner Verabschiedung aus München im März 1982 gibt es folgendes Video. In der kurzen Ansprache, die er da hält, ist sein Stil unverkennbar. Das hätte er heute vermutlich auch noch mindestens so ähnlich gesagt.


Bloggertreffen

Dann spring ich auch noch auf den Zug mit auf und poste die Einladung zum Bloggertreffen weiter. Im Juni sind alle Blogger der Blogoezese nach Freiburg eingeladen.

Auf der Ankündigung, die bei der Sende-Zeit (da gibt es auch alle Infos.) zu lesen ist, heißt es: "Das Treffen soll zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vernetzung der Blogözese dienen. Zum anderen wollen wir eine Thematik aufgreifen, zu der wir als Bloggerinnen und Blogger einige Impulse geben können: Neuevangelisierung und Jahr des Glaubens. Wir freuen uns sehr, dass unser Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Mitglied im Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung, sich Zeit nehmen wird, mit uns über das Thema ins Gespräch zu kommen."

Happy Birthday, Pater Hans!

60. Geburtstag heute von Pater Hans Langendörfer SJ, dem Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz. Ein Mann, von außerordentlicher Wichtigkeit für die deutsche Kirche, schließlich muss er doch in der Bischofskonferenz die Fäden zusammenhalten und wichtige Strippen ziehen im Hintergrund.

domradio.de widmet ihm ein 45-minütiges Geburtstagsinterview.

Unnützes Wissen

Ich habe einen Hang zum unnützen Wissen und freue mich daher über die heute zu Ende gegangene Reihe bei bild.de!

Heutiger Aufmacher der Serie: "11. April 1954, der langweiligste Tag des Jahrhunderts". Forscher aus Cambridge haben wohl herausgefunden, dass statistisch gesehen an keinem anderen Tag weniger interessante Dinge passiert sind als am 11.4.1954!

Donnerstag, 24. November 2011

Vorfreude

In drei Tagen beginnt mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr. Leider verliert der Advent ja immer mehr und mehr seinen eigentlichen Sinn. (genug der Rede dessen, was alle wissen). Für mich ist der Advent vor allem in musikalischer Sicht immer etwas, worauf es sich schon zu freuen lohnt. Jeden Tag will ich hier ein Musikstück posten zum Tage. Damit beginne ich am Sonntag. Heute aber, einen Monat vor Heiligabend gibt es schon einmal ein altes volkstümliches Lied aus der DDR.

Bloggender Bischof

Adveniat wird 50, historische Eröffnung in Sao Paulo mit Erzbischof Zollitsch, Kardinal Scherer, Bischof Overbeck, Weihbischof Melzer... Und alle seine Erlebnisse und Eindrücke schildert der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz auf einem eigenen Blog.

Mittwoch, 23. November 2011

Kopf des Tages

In der Financial Times Deutschland ist es der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der im Zusammenhang mit der Veräußerung von Weltbild.

Hier ist es nachzulesen. Titel: Göttlicher Zensor. Viele viele Klischees drin. Aber was will man erwarten?

Update: Genaueres Studium des Artikels verheißt erst einmal die billige und ganz und gar mies recherchierte Arbeit der ftd-Redakteurin. Seit langem gab es wohl kaum einen so schlechten Beitrag über die Kirche. 

Dienstag, 22. November 2011

Patronin der Kirchenmusik

Heute ist der Gedenktag der Hl. Cäcilia, die als Patronin der Kirchenmusik verehrt wird. Braut des Lammes widmet ihr einen längeren Beitrag, insbesondere mit einer sehr lesenswerten Predigt von Kardinal Burke. Auch ich will der Hl. Cäcilia zu Ehren etwas posten.

Was könnte es anderes sein als Musik bei der Patronin der Kirchenmusik? Das Sanctus der ihr gewidmeten Messe von Charles Gounod.



Und noch ein siebenstimmiges Geläut einer "Cäcilienkirche:


Veräußerung von Weltbild

Die DBK hat auf Ihrer Seite folgende Stellungnahme zur "Weltbild"-Causa veröffentlicht. Hier der Ausschnitt der wohl entscheidenden Passage (Hervorhebung durch mit):

"Die VDD-Vollversammlung hat die unverzügliche Einberufung einer Gesellschafterversammlung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH verlangt und dieser klare Beschlussempfehlungen unterbreitet. Sie betreffen verbindliche Vorgaben der Gesellschafter, nach denen der Aufsichtsrat sicherstellen soll, dass die angezeigten organisatorischen und strukturellen Maßnahmen für eine Veräußerung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH ohne jeden Verzug entschlossen aufgenommen werden."

Montag, 21. November 2011

Zum 316. Todestag


Sonntag, 20. November 2011

Vom Tage

Christkönig Halleluja, Halleluja!
Wir feiern das Hochfest Christkönig. Bestens dazu passt auch Psalm 47:

1 [Für den Chormeister. Ein Psalm der Korachiter.]
2
 Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; /
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
3 Denn Furcht gebietend ist der Herr, der Höchste, /
ein großer König über die ganze Erde.
4 Er unterwirft uns Völker /
und zwingt Nationen unter unsre Füße.
5 Er wählt unser Erbland für uns aus, /
den Stolz Jakobs, den er liebt. [Sela]
6 Gott stieg empor unter Jubel, /
der Herr beim Schall der Hörner.
7 Singt unserm Gott, ja singt ihm! /
Spielt unserm König, spielt ihm!
8 Denn Gott ist König der ganzen Erde. /
Spielt ihm ein Psalmenlied!
9 Gott wurde König über alle Völker, /
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.
10 Die Fürsten der Völker sind versammelt /
als Volk des Gottes Abrahams. Denn Gott gehören die Mächte der Erde; / er ist hoch erhaben.

Hier in einer modernen Vertonung von Douglas Coombes:

Erlaubtes Götze(n)-Bild

Solche Götze(n)-Bilder (Quelle: sport1.de) wie das von Mario fallen nicht unter Götzenbilder.

Samstag, 19. November 2011

Gipfel in München

Heute Abend steigt das große Duell, auf das die Bundesliga schon länger wartet. Der Rekordmeister empfängt den aktuellen Deutschen Meister. Es dürfte ein packendes Spiel werden in der Münchener Arena. Vorher wurden ja beidseitig schon große Töne gespuckt.

Ich bin wirklich sehr gespannt und in Vorfreude. Uns erwartet hoffentlich ein großes Spiel und am Ende... Ein schwarzgelber Sieg??? Genug der Träumerei. In knapp sechs Stunden gehts los!

Freitag, 18. November 2011

Der Papst unter vielen Weißen in Afrika

Immer wieder kann man etwas Neues lernen. Mir war zum Beispiel bisher nicht bekannt, dass es Tradition ist, dass in Benin alle eine weiße Soutane tragen. Deshalb ist auch die ganze päpstliche Delegation mit weißen Soutanen in Benin eingetroffen. Auf diesem Video vor dem Abflug kann man das schon erahnen:


Weihetag der Basiliken St. Peter und St. Paul

Nach der Hl. Gertrud, heute noch ein Gedenktag!

Der Weihetag der beiden großen römischen Basiliken St. Peter und St. Paul vor den Mauern.



Donnerstag, 17. November 2011

Hl. Gertrud von Helfta

Aus dem Tagesgebet der heutigen Liturgie:

Gott, du Sehnsucht deiner Geschöpfe,
es hat dir gefallen,
im Herzen der heiligen Gertrud Wohnung zu nehmen.
Schenke auch uns auf ihre Fürbitte
die Tröstungen deiner Gegenwart,
bringe Licht in das Dunkel unseres Herzens
und lass uns erfahren,
dass du in uns lebst und wirkst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


Und passend zum Tage: Psalm 23, in der Liturgie ja auch als Antwortpsalm vorgesehen. Vertonung von John Rutter:




Mittwoch, 16. November 2011

Warum kann nicht jetzt EURO sein?

Was für ein fantastisches Spiel der Nationalmannschaft.... Schließe mich da Alipius an!


Inflationäre Vertrauensfrage

Ist das in Griechenland so üblich oder warum wird dort andauernd die Vertrauensfrage gestellt? Jetzt gibt es eine neue Regierung, ein dreitätige Mammutdebatte um das neue Regierungs- und Sparprogramm. Und was passiert dann? Der neue Ministerpräsident stellt erneut (zum x-ten Mal in den letzten Wochen) die Vertrauensfrage, um sozusagen das Programm durch das Vertrauen des ganzen Hauses abzusichern.

Hat dieses inflationäre Einsetzen eines so bedeutenden Mittels überhaupt einen Sinn? Wissen die Griechen noch, was zu tun ist? Ich finde so gefährdet man neben der ohnehin schon brisanten Wirtschaftslage auch noch die demokratische Grundlage der Verfassung.

Dienstag, 15. November 2011

Virtueller Adventskalender

Ein bisschen Werbung für einen virtuellen Adventskalender. Das Erzbistum Paderborn wird diesen zur Verfügung stellen. Vom 27. November an gibt es jeden Tag ein virtuelles Türchen unter dem Titel "Online mit Gott im Advent". Herausgegeben wird er von der Diözesanstelle Berufungspastoral und dem Jugendhaus Hardehausen.

In der Mitteilung dazu heißt es: "Wer den Advent als Zeit der Stille und Einkehr und damit als Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest nutzen möchte, erhält an jedem Morgen im Advent eine E-Mail mit einem Bild und einem kurzen Impuls."

Unter Advent-Weg@go-hdh.de kann man sich anmelden.

By the way für mich als Frischling: gibt es eigentlich einen blogoezesanen Adventskalender?

Montag, 14. November 2011

Der Papst und Social Media

Ein großer Weihnachtsbaum ziert ja in jedem Jahr den Petersplatz genauso wie die Krippe mit den lebensgroßen Figuren.

Uns erreicht jetzt die Meldung von romereports.com, dass der Papst die Lichter an Italiens größtem Baum in Gubbio mit (s)einem Ipad anschlaten will.

Im Vatikan geht man weiter konsequent den Weg, den Papst als interessiert an den Social Media darzustellen. Ein guter Gedanke, aber vielleicht doch etwas überzogen mit dem Baum.

Romereports hat auch ein passendes Video.



Freitag, 11. November 2011

Weihnachten mit Engel oder Fußball?

Während pünktlich zum "Elften im Elften" in Köln auch der Baum für den Weihnachtsmarkt am Roncalliplatz angeliefert wurde, scheint der Streit um den Dortmunder Weihnachtsbaum, den "größten der Welt" (also der zusammengesetzte auf dem Stahlgerüst) gelöst.

Es gab nämlich Pläne, die Baumspitze mit einem beleuchteten Ball zu schmücken, wohl als Reminiszenz an den aktuellen Deutschen Fußballmeister. Besonders die Kirchen waren dagegen Sturm gelaufen. Jetzt die Entscheidung, in die sich auch der Dortmunder OB Ulrich Sierau eingeschaltet hat. Es gibt keinen Ball auf der Spitze. Die RuhrNachrichten berichten ausführlich.

Auch wenn ich das als BVB-Fan natürlich witzig gefunden hätte, so ist die Entscheidung gegen Ball doch wohl richtig. Wenn wir nun anfangen und auf öffentlich die letzten Symbole des Weihnachtsfestes veralbern, dann ist wirklich nichts mehr zu retten.

Alaaf und Helau!


Kindheitserinnerungen


Herzlichen Glückwunsch allen Martins zum Namenstag!

Donnerstag, 10. November 2011

Nunc dimittis

Nach einem sehr aufschlussreichen Gespräch über die Weite und die Wahrheit in der Musik, will ich das Nunc dimittis von Arvo Pärt hier hinterlassen. Mein Gesprächspartner sagte, bei der Musik von Pärt kann er die Wahrheit Gottes am ehesten spüren.


Heute vor zwei Jahren

Robert Enke nimmt sich das Leben. Erstaunlich ruhig ist es in diesem Jahr um seinen Jahrestag.

Hier ein Ausschnitt aus der Trauerfeier im Stadion.


Mittwoch, 9. November 2011

Liturgische Missbräuche

“Die weit verbreitete Praxis liturgischer Missbräuche in der Folgezeit des Konzils hat tiefe Wunden in der Kirche verursacht. [...] Die Liturgie ist häufig willkürlichen Interpretationen unterworfen worden, welche ihre Natur und ihren Zweck verdrehen und Schmerz und Desorientierung der Gläubigen verursachen, die erstaunte Zuschauer von Handlungen werden, die von bizarren Formen einer außer sich geratenen Kreativität gekennzeichnet sind."
(Dario Kardinal Castrillon Hoyos im Petersdom)

Tag der Deutschen

9. November 1848: Erschießung Robert Blum - Tag des Anfangs vom Ende der Revolution!

9. November 1918: Ausrufung der Weimarer Republik - Tag des Sieges der Revolution???

9. November 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch - Tag des öffentlichen Beginns der Nazis!

9. November 1938: Reichspogromnacht - Tag des Sieges des Hasses???

9. November 1967: zum ersten Mal: "Unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren" - Tag des beginnenden Terrors!

9. November 1989: Mauerfall: Tag des Sieges des deutschen Volkes!!!

9. November. Tag der Deutschen! An keinem Tag läßt sich die deutsche Geschichte so gut zeigen, wie heute. Alles ist dabei, von den dunklen Stunden unter den Nationalsozialisten bis zum Tag, an dem das Land wieder zusammen geführt wurde und das Volk sich durchgesetzt hat und die Freiheit und Demokratie gewonnen haben.

Dienstag, 8. November 2011

Liturgisches Orgelspiel

Hatte am Wochenende eine ausführliche Diskussion mit einem gut bekannten Pfarrer über das Thema "Liturgisches Orgelspiel", sprich: Begleitung der Gemeindeantworten, des Vater Unser, Ite missa est, Einleitung zur Präfation, Einleitung zum Evangelium, Geheimnis des Glaubens etc.!

Er war der Meinung, es sei total unpassend dabei Orgel zu spielen, es sind Sprechgesänge, die unbedingt a-cappella zu singen seien. Ich hingegen bin es aus meiner Heimat gewohnt, dass alles begleitet wird und bin darüber hinaus der Meinung, dass es für die Gemeinde leichter wird, wenn die Orgel dabei ist. Gerade beim Vater Unser kann die Orgel doch deutlich unterstützen und die Gemeinde stützen.

Frage an die Blogoezese: wie seht Ihr das? Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Predigt und Twitter

Der englische "Telegraph" berichtet über die Beschwerde des Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Ravasi (Quelle: wikipedia.de), die Predigten in der Kirche seien "zu grau und zu dumpf". Es bestünde die Gefahr, dass die Predigten zu irrelevant würden. Um im TV- und Computerzeitalter bestehen zu können, müsste man "packender und pointierter" werden. Er forderte auch noch andere Wege der Glaubensweitergabe. "Die 140 Zeichen bei Twitter" könnten auch ein Weg neben der Predigt sein.

Deutliche Worte, nicht unbedingt zu erwarten von einem Kurienkardinal. Aber, so berichtet Kath.net, ist das bei Kardinal Ravasi nicht so unerwartet. Er betreibt ein eigenes Blog für "Il Sole 24 Ore".

Montag, 7. November 2011

Protestantische Eindrücke aus dem Augustinerkloster

Heute wird viel über die EKD-Synode berichtet und da ging es viel um die Reaktionen der protestantischen Freunde auf das Treffen mit dem Heiligen Vater im Erfurter Augustinerkloster (Quelle: www.thueringen.info). Kath.net fasst heute zusammen:

"Einerseits sei die nichtöffentliche Begegnung mit evangelischen Kirchenvertretern am 23. September im Erfurter Augustinerkloster von „geschwisterlichem Geist“ geprägt gewesen. Andererseits habe die Predigt von Benedikt XVI. im öffentlichen Gottesdienst viele ökumenisch engagierte Menschen enttäuscht, sagte Schneider im Ratsbericht, den er am 6. November vor der EKD-Synode in Magdeburg vortrug. 
Bei der Begegnung hinter verschlossenen Türen habe der Papst die lebenslange Suche des Reformators Martin Luther (1483-1546) nach einem gnädigen Gott gewürdigt und die ökumenische Gemeinsamkeit in der Ausrichtung auf Christus betont. 
Zu Irritationen geführt habe hingegen die Aussage des Papstes im Gottesdienst, dass er keine ökumenischen „Gastgeschenke“ zu verteilen habe. Schneider: „Gastgeschenke hat niemand erwartet, wohl aber inhaltliche Impulse. Konkrete und ermutigende Anstöße für die ökumenisch-theologische Weiterarbeit in den Fragen des Amts- und Kirchenverständnisses blieben aus.“
Besondere Kritik übte Schneider daran, dass der Papst die theologischen Gespräche mit politischen Verhandlungen verglichen habe. Dies gehe an der Haltung der reformatorischen Kirchen vorbei: „Uns geht es um das rechte Verständnis der Schrift und Lehre und damit um die konkrete Wahrheit des Evangeliums, wenn wir ökumenische Gespräche führen.“"

Ein Profilierungsversuch der EKD, wo sie sich doch gerade unter dem Titel "Mission" in Magdeburg zur Synode versammelt hat? Muss sich die EKD nun gegenüber der katholischen Kirche profilieren?

Sonntag, 6. November 2011

Musik zum Sonntagabend


Freitag, 4. November 2011

Kunst weg

Bei dieser Meldung aus der Süddeutschen (viele andere berichten auch), dass eine Putzfrau ein 800.000-Euro-Kunstwerk "weggeputzt" hat, erinnert mich einfach an diesen Film. (ab ca. Minute 40 in diesem Ausschnitt)


Donnerstag, 3. November 2011

Alles Gute zum Geburtstag


Heute mal ein ganz privater Post. Betreffende Leserin weiß schon, wer gemeint ist.

Mittwoch, 2. November 2011

Vom Tage



Zum 200sten: Nach 3151 Tagen

Endlich hat der BVB wieder in der Champions-League gewonnen. 3151 Tage war es her, als im März 2003 der AC Mailand mit 1:0 geschlagen wurde, so wie jetzt gegen Olympiakos Piräus. Alle BVB-Fans - so wie ich - dürfen nun wieder etwas hoffen, dass es mit zwei weiteren Siegen gegen Marseille und Arsenal London doch noch reicht für das Überwintern im Europapokal.

Bergpredigt modern

Im Evangelium zum Hochfest gibt es - jedes Jahr eine Freude - die Bergpredigt. Ich bin über einen Text einer modernen Bergpredigt - eher eines Gegenentwurfs - gestolpert und möchte den hier zur Diskussion stellen. Ist nicht das hier eher das Bild der heutigen Zeit?

Der wahre Zustand eines christlichen Abendlandes (Quelle: peterbirkner.de)

Verraten sind die Armen, denn Sie haben nichts einzubringen.
Verraten sind die Leidtragenden, denn Sie sind ausgeschlossen aus der Gesellschaft.
Verraten sind die Sanftmütigen, denn Sie werden an die Wand gedrückt.
Verraten sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn Macht geht vor Recht und Geld regiert die Welt.
Verraten sind die Barmherzigen, denn Undank ist der Welt Lohn.
Verraten sind die reinen Herzens sind, denn Sie werden übers Ohr gehauen.
Verraten sind die Friedfertigen, denn sie werden zwischen den Fronten zerrieben.
Verraten sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn am Ende ist doch alles umsonst.

Dienstag, 1. November 2011

Tolle Orgel, unkreativer Liedplan

Liturgie hautnah: Ich war gestern Abend zur Vorabendmesse zum heutigen Hochfest, mal in einer neuen Kirche im Kölner Nordosten. Was muss ich sagen? Ein ruhig gestalteter Gottesdienst (leider nur eine Lesung), gut besuchte Kirche, tolle Orgel, toller Künstler an der Orgel, dazu einige interessante Begegnungen nachher, aber, was bitte sollte dieser Liedplan?

Einzug: GL 878, 1+2 (Herr, großer Gott, dich loben wir)
Gloria: GL 878, 3
n. d. Lesung: GL 530, 7
Credo: GL 878, 4
Gabenbereitung: GL 960, 1+6 (Ihr Freunde Gottes)
Sanctus: GL 917 (so eine Sanctus-Paraphrase)
Agnus Dei: GL 435
Dank: GL 878, 5
Schluss: GL 573, 1+6 (es war ja noch Oktober)
Danach übrigens: Max Reger: "Te Deum"

Die sechste und letzte Strophe des Liedes wurde übrigens nicht gesungen. Warum nicht 1-3 zum Einzug und 4-6 zum Dank?

Den "Schlager des Abends" noch einmal zum Anhören.


Deine Heiligen krönst Du mit Ehre und Herrlichkeit


Zum heutigen Hochfest!