Sonntag, 28. April 2013

Selbstironische englische Presse

"Fußball kommt nach Hause - und auf dem Wembley Way werden Lederhosen und gelb-schwarze Shirts auf und ab laufen. (...) Der Kuchen zum 150. Geburtstag der FA wird eine Schwarzwälder Kirschtorte sein. (...) Die Karten für ein rein deutsches Finale liegen auf dem Tisch - mit dem Potenzial für das längste Elfmeterschießen der Geschichte."
(Daily Telegraph vom 24. April 2013)

Zitat des Tages

"Und vergesst nicht, die Wahrheit steht geschrieben. Zu lieben einen Menschen heißt: Gottes Antlitz sehn."
(aus dem Musical Les Misérables)

Donnerstag, 25. April 2013

6+4+ein paar Striche = Franziskus


Generation Franziskus verbreitet diese witzige Zeichen-Anleitung auf ihrer Facebook-Seite.

Mittwoch, 24. April 2013

Zur aktuellen Hoeneß-Debatte


Einstimmung mit Augenzwinkern

Rubbeldikatz wirds nicht gehen, aber ein Sieg wäre schön. Das Lied ist jetzt das Vorglüh-Lied des Tages:


Kindheitserinnerungen

Heute vor 20 Jahren starb Gustl Bayrhammer, der legendäre Meister Eder. Damit ich bin ich doch auch irgendwie groß geworden.


Dienstag, 23. April 2013

Alles Gute zum Namenstag!


Nur damit, dass klar ist


Montag, 22. April 2013

Aus aktuellem Anlass

"Das Finanzamt hat mehr Männer zu Lügnern gemacht als die Ehe."
(Robert Lembke)

Dickes Programm

Stanislaus hat auch schon drüber berichtet, seit heute ist das dicke Programm zum Eucharistischen Kongress online. 820 Veranstaltungen in fünf Tagen, täglich viele Katechesen, Gottesdienste, Podien und Vorträge. Ich bin gespannt auf die Tage und hoffe, dass genügend Teilnehmer nach Köln kommen werden.

Hier gibt es das Programm zum Download.

Sonntag, 21. April 2013

Weltgebetstag um geistliche Berufungen

Herr Jesus Christus,
sende Arbeiter in deine Ernte!
Laß viele junge Menschen
deine Liebe erfahren,
und schenke ihnen
eine tiefe Sehnsucht,
dir nachzufolgen.
Führe alle, die du zu deinem Dienst
im Priester- und Ordensstand
erwählt hast,
zum Ziel ihrer Berufung.
Heiliger Geist, wirke du
in den Herzen aller Gläubigen,
und entzünde in ihnen
das Feuer deiner Liebe.
Maria, du Mutter aller,
begleite uns auf dem Weg
unserer je eigenen Berufung.
Amen.

Freitag, 19. April 2013

Heute vor acht Jahren


Gefunden

Es gibt sie, die vollständige Osternacht mit allen sieben Lesungen. Und zwar in der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Gewöhnungsbedürftig (für unsere Ohren) ist der Einsatz der Orgel vor dem Gloria. Allen, denen das zu lange dauert, sei gesagt, auch hier ist man unter drei Stunden fertig.


Mittwoch, 17. April 2013

Nachruf des Bistums

Sehr bewegend sind die Bilder des Nachrufs des Bistums Münster. Bischof Reinhard Lettmann spricht noch am Tag seines Todes über die Schönheit des Heiligen Landes.


Dienstag, 16. April 2013

Bewegende Bilder aus Israel

von der letzten irdischen Pilgerreise von Reinhard Lettmann.


Möge er in Frieden ruhen!

Ich bin schockiert. Heute ist Reinhard Lettmann, Alt-Bischof von Münster gestorben. Das hat das Bistum bekanntgebegen. Offenbar ist er in Bethlehem gestorben.

Möge er in Frieden ruhen!


Alles Gute!


Montag, 15. April 2013

Fleißig mitbeten!

Nicht mehr lange bis zum Eucharistischen Kongress in Köln. Das Erzbistum ruft jetzt zu einer besonderen Gebetsaktion auf. Es soll ein 40-tägiges Gebet als Vorbereitung geben. Rund um die Uhr soll bis zum Kongress gebetet werden. Gemeinden, Gemeinschaften, auch Einzelpersonen können mitmachen und sich online eintragen lassen.

Mittelklasse

"Im großen Plan Gottes ist jedes Detail wichtig, auch dein, auch mein kleines demütiges Zeugnis, auch das verborgene dessen, der in Einfachheit seinen Glauben im Alltag der Beziehungen in Familie, Arbeit und Freundschaft lebt. Es gibt die Heiligen des Alltags, die „verborgenen“ Heiligen, eine Art „Mittelklasse der Heiligkeit“, zu der wir alle gehören können. Doch in verschiedenen Teilen der Welt gibt es auch die, welche wie Petrus und die Apostel für das Evangeliums leiden; die ihr Leben hingeben, um Christus treu zu bleiben, und dieses Zeugnis mit ihrem Blut bezahlen. Erinnern wir uns alle gut daran: Man kann das Evangelium Jesu nicht ohne das konkrete Lebenszeugnis verkünden. Wer uns hört und uns sieht, muss in unserem Tun das lesen können, was er aus unserem Mund hört, und Gott die Ehre geben! Die Inkohärenz der Gläubigen und der Hirten zwischen dem, was sie sagen, und dem, was sie tun, zwischen dem Wort und der Lebensweise untergräbt die Glaubwürdigkeit der Kirche."

Song of the day



Donnerstag, 11. April 2013

Morgen aufgepasst!

Das Bild macht gerade im Netz die Runde!


Zeitlos aktuell



"Allen Menschen guten Willens ist hier eine große Aufgabe gestellt: unter dem Leitstern der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Liebe und der Freiheit in der menschlichen Gesellschaft neue Wege der gegenseitigen Beziehungen zu finden; Beziehungen der einzelnen untereinander; zwischen den einzelnen und ihren Staaten; den Staaten untereinander; schließlich Beziehungen der einzelnen, der Familien, der intermediären Körperschaften, den Staaten auf der einen Seite zur Gemeinschaft aller Menschen auf der anderen. Ein solches Werk ist gewiss außerordentlich bedeutsam, da aus ihm der wahre Friede nach der gottgewollten Ordnung erwachsen kann."

(aus "Pacem in terris", Johannes XXIII. am 11. April 1963)

Mittwoch, 10. April 2013

Tierischer Spaß


What a night!

Unfassbares Spiel gestern. Zwei Berichte davon hier. Nummer 1 das Ende des 11-Freunde-Tickers, und Nummer 2 die letzten Minuten des Spiels im BVB-Netradio-Live-Kommentar.

90.
Gleich Schluss hier. Zwei Tore in der Nachspielzeit? Sorry, BVB, das wird nichts mehr. Nicht mit diesem gegnerischen Torwart, nicht mit dieser Chancenverwertung, nicht mit diesem Defensivverhalten.

90+1
Der BVB braucht ein Wunder und sucht es in langen Bällen auf Santana. Und jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, die erste Häfte des Wunders ist geschafft. Alles stochert, einer lacht: Reus, 2:2. Mann, BVB, meine Pumpe...

90+2
JJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA, es gibt noch Wunder. UN-FUCKING-FASSBAR. Freudenschreie in der Redaktion. Santana hats gemacht. Unglaublich. UN-FUCKING-GLAUBLICH.....

Abpfiff!
(....) (Sorry, wir müssen erstmal nach neuen Superlativen suchen. Haben einen inneren Platzsturm...)

Spezial-Philosophie am Morgen

"Lachen ist ein Beruhigungsmittel ohne unangenehme Nebenwirkungen."
(Peter E. Schumacher)

"Die Frau ist und bleibt das Ruhelager des Mannes."
(Brigitte Bardot)

"Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins."
(Marie von Ebner-Eschenbavh)

Montag, 8. April 2013

Überschattungsfest

Wegen Karwoche und Osteroktav ist heute erst das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Wird wohl eine Frühgeburt dieses Jahr. Und nachdem gestern schon etwas Weihnachten hier aufgeleuchtet ist, heute gleich nochmal.

Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte,
hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.


Sonntag, 7. April 2013

Vom Tage III


Wird gerade im Lateran gesungen. Marco Frisinas "Jubilate Deo". Schönes Stück Musik!

Urbis et orbis ecclesiarum mater et caput

Heute Abend nimmt der Papst also die "Mutter aller Kirchen" in Besitz und nimmt auf seiner Kathedra als Bischof von Rom Platz. Beim Blick in den Ablauf, den es wie immer hier gibt, fallen zwei Dinge auf. 1. Nach der zweiten Lesung wird erneut die Ostersequenz intoniert. Ein schönes Zeichen zum Ende der Oktav. 2. Benedikt XVI. schloss nach der Messfeier eine Prozession zur Basilika Maria Maggiore an. Dort hat Franziskus ja bereits gebetet und wird ja im Mai erneut dorthin zurückkehren. Daher endet die Messe heute im Lateran.

Bei der Gehorsamsbezeugung der Angehörigen des Bistums Rom wird dieses alte Gebet gesungen, dem ich mich gerne anschließe.

Oremus pro Pontifice nostro Francisco. 
Dominus conservet eum et vivificet eum 
et beatum faciat eum in terra 
et non tradat eum in animam inimicorum eius.

Rapport beim Papst

Radio Vatikan berichtete über die ab Morgen beginnenden ersten "Ad-limina"-Besuche der Bischöfe in Rom unter Papst Franziskus. Los geht es mit einigen Bischöfen aus der Toskana. Dabei kam mir noch der folgende Gedanke. Der Rücktritt von Benedikt XVI. mach noch aus einem weiteren Grund zum gewählten Zeitpunkt Sinn. Er hatte im Januar einmal einen kompletten Zyklus "Ad-limina"-Besuche abgeschlossen und dementsprechend einmal alle Bischöfe aus der ganzen Welt zu Besuch. Auch in dieser Hinsicht ein runder Abschluss!

Ungewollte Irritation

Im Kapitelsamt heute Morgen um 10 Uhr predigte der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff über die Barmherzigkeit und den Gruß des Auferstandenen "Friede sei mit Euch!"
Er kam dann auch auf das Kreuz zu sprechen und sagte: "Deshalb gehört das Kreuz in das Zentrum unserer Kirchen, in unsere Wohnungen, schmückt Berge und Straßenränder!"
Auch wenn er sie wohl nicht gemeint hat, aber ich musste unweigerlich an die zahlreichen kleinen Kreuze an Alleen und Straßen denken, die kein Schmuck sondern eher Erinnerung an schreckliche Unfälle sind.

Vom Tage II

Es ist auch Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit heute. Osterzeit, so gar nicht Weihnachten und doch passt folgende Arie aus Bachs Weihnachtsoratorium wunderbar zum heutigen Tag:

Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen
tröstet uns und macht uns frei.
Deine holde Gunst und Liebe, 
Deine wundersamen Triebe
Machen Deine Vatertreu wieder neu.


Vom Tage I

Kann ich nicht wie Thomas schaun die Wunden rot,
bet ich dennoch gläubig: "Du mein Herr und Gott!"
Tief und tiefer werde dieser Glaube mein,
fester laß die Hoffnung, treu die Liebe sein.

Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod!
Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot.
Werde gnädig Nahrung meinem Geiste du,
daß er deine Wonnen koste immerzu. 


Freitag, 5. April 2013

Österliche Freundschaft

"Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern."
(Aristoteles)

"Ein bisschen Freundschaft ist mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt."
(Otto von Bismarck)

"Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlosssen."
(Balthasar Gracian y Morales)

"Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten."
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Mehr Oktavmusik


Mittwoch, 3. April 2013

Ostern und das Flugzeug

"Der Ostertag bringt etwas von dem Gefühl, dass man beim Start eines Flugzeugs hat... Weihnachten kam Gottes Sohn mitten unter uns. Das war gewiss eine unausdenkbare Freude, aber die Erde blieb doch Erde, auch wenn der Himmel zu Besuch kam. Am Ostertag ist das anders. Da beginnt der Aufbruch nach oben, da beginnt die Heimkehr des Menschen aus dem Exil, in das ihn die Sünde gejagt hat. Weihnachten heißt: Gott bei uns, aber Ostern heißt: Wir bei Gott. Christus ist auferstanden. Zum ersten Mal blieb der Tod nicht Sieger im Zweikampf mit dem Leben."
(Joachim Kardinal Meisner)

Musik in der Oktav


Dienstag, 2. April 2013

Meine Lieblings-Oster-Arie


Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
und dass er am jüngsten Tage auf der Erde stehen wird;
und wenn auch Würmer diesen Körper zerstören, 
werde ich in meinem Fleische Gott sehen.
Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten,
der Erstgeborene jener, die schlafen.

Liturgie hautnah: Ostern 2013

Am Dienstag der Oktav gibt es hier noch drei Liedpläne. Dreimal Bistum Münster. Erfreulicherweise gabs dieses Mal kaum Einwände von den Zelebranten - ganz im Gegensatz zum letzten Jahr.

Osternacht:
Lied nach dem Exsultet: GL 208, 1-3 (O Licht der wunderbaren Nacht)
Drei Lesungen gabs dann:
Nach der 1. Lesung: GL 253, 1 (Sende aus deinen Geist)
Nach der 3. Lesung: GL 209, 1 (Dem Herrn will ich singen)
Nach der 7. Lesung: GL 245, 1+4 (Komm, Schöpfer Geist)
Gloria: GL 457, 1-3 (Allein Gott in der Höh)
Ruf vor dem Evangelium: GL 209, 4 (Oster-Halleluja, 3x gesteigert)
Nach dem Evangelium: GL 213, 1-3 (Christ ist erstanden)
Zur Austeilung des Taufwassers: GL 819, 1+2 (Fest soll mein Taufbund)
Gabenbereitung: GL 928, 1+3 (Halleluja lasst uns singen)
Sanctus: GL 257, 2+3 (Alles was Dich preisen kann)
Agnus Dei: GL 932, 1+3 (Ist das der Leib)
Zur Kommunion: G. F. Händel: "I know that my redeemer liveth"
Danklied: GL 927, 1+2 (Das Grab ist leer)
Schlusslied: GL 576, 1-4 (Freu Dich, Du Himmelskönigin)
Postludium: M. Brosig: "Christ ist erstanden"

Ostersonntag:Eingangslied: GL 926 (Salve festa dies), direkt im Anschluss GL 927, 1-3
Kyrie: GL 495, 5
Gloria: GL 856, 1+3 (Dir Gott in den höchten Höhen)
Nur eine Lesung, daher kein Psalm.
Sequenz: GL 215, unterbrochen von GL 213
Halleluja: GL 530, 7
Credo: GL 423
Gabenbereitung: GL 929, 1-3 (Wer sich will freun von Herzen)
Sanctus: GL 257, 2
Agnus Dei: GL 932, 1+3
Kommunion: siehe oben
Danklied: GL 220, 1-5 (Das ist der Tag)
Schlusslied: GL 576, 1-4
Postludium: siehe oben

Ostermontag:
Eingangslied: GL 222, 1-3 (Nun freue Dich, Du Christenheit)
Kyrie: GL 495, 5
Gloria: GL 856, 1-3
Nach der 1. Lesung: GL 218, 1-4 (Gelobt sei Gott im höchsten Thron)
Nach der 2. Lesung: GL 223, 1+2+4 (Wir wollen alle fröhlich sein)
Credo: GL 859 (Wir glauben all, Melodie: Das Grab ist leer)
Gabenbereitung: GL 931 (O Christe, wahres Osterlamm)
Sanctus: GL 987
Agnus Dei: GL 933, 1+4 (Kommt zu des Lammes Ostermahl)
Zur Kommunion: S. Scheidt: "Christ lag in Todesbanden"
Danklied: GL 927, 1+3
Schlusslied: GL 585, 1-3 (Lasst uns erfreuen herzlich sehr)
Postludium: A. Kropfreiter: "Variationen über Lasst uns erfreuen herzlich sehr"

Montag, 1. April 2013

Bleib, bei uns!

Frei nach dem Evangelium von heute: Ach, komm bleib heute noch was bei uns. Es ist Ostermontag!


Ist das richtig?


Aus einem Münstereaner Osterlied. Aber ist das wirklich richtig? Der Todesengel, der schonend flieht? Oder der, der "schon entflieht"?

Kein Wunder

Welch herrliche Strophe aus dem österlichen Marienlied: "Lasst uns erfreuen herzlich sehr". Der Sänger gibt sich selbst die Antwort auf seine eigene Frage und ihm fällt im wahrsten Sinne des Worte ein, dass Jesus auferstanden ist. Ach, stimmt ja. Ja dann, kein Wunder!

Sag an, Maria, Jungfrau rein, Halleluja, 
kommt das nicht von dem Sohne dein? Halleluja.
Ach ja, dein Sohn erstanden ist: Halleluja,
kein Wunder, dass du fröhlich bist. Halleluja...


Friede für diese unsere Erde

"Und so bitten wir den auferstandenen Jesus, dass er den Tod in Leben umwandle, den Hass in Liebe verwandle, die Rache in Vergebung, den Krieg in Frieden. Ja, unser Frieden ist Christus und durch ihn flehen wir um Frieden für die ganze Welt.
Um Frieden für den Nahen Osten, besonders zwischen Israelis und Palästinenser, die Mühe haben, den Weg der Eintracht zu finden, dass sie mutig und bereitwillig die Verhandlungen wiederaufnehmen, um einem Konflikt ein Ende zu setzen, der schon viel zu lange andauert.
Um Frieden im Irak, dass endgültig jede Gewalt aufhöre, und vor allem für das geschätzte Land Syrien, für seine von den Auseinandersetzungen geschlagene Bevölkerung und für die vielen Flüchtlinge, die Hilfe und Trost erwarten. Wie viel Blut ist vergossen worden! Und wie viele Leiden müssen noch auferlegt werden, ehe es gelingt, eine politische Lösung der Krise zu finden?

Um Frieden für Afrika, das immer noch Schauplatz blutiger Konflikte ist. Um Frieden in Mali, dass es wieder Einheit und Stabilität erlange; und in Nigeria, wo die Anschläge leider nicht aufhören, die das Leben vieler Unschuldiger schwer bedrohen, und wo nicht wenige Menschen, auch Kinder, in Geiselhaft von terroristischen Gruppen sind. Um Frieden im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in der Zentralafrikanischen Republik, wo viele gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen, und weiter in Angst leben.
Um Frieden in Asien, vor allem auf der Koreanischen Halbinsel, dass die Divergenzen überwunden werden und ein neuer Geist der Versöhnung heranreife.
Um Frieden für die ganze Welt, die immer noch von der Gier nach schnellem Profit geteilt ist, die verwundet ist vom Egoismus, der das menschliche Leben und die Familie bedroht, vom Egoismus, der den Menschenhandel fortsetzt, die in diesem 21. Jahrhundert am weitesten verbreitete Sklaverei; der Handel mit Menschen ist wirklich die am weitesten verbreitete Sklaverei unseres Jahrhunderts. Um Frieden für die ganze Welt, die von der Gewalt im Zusammenhang mit dem Rauschgifthandel und von der ungerechten Ausbeutung der natürlichen Ressourcen geplagt wird! Friede für diese unsere Erde! Der auferstandene Jesus bringe Trost den Opfern der Naturkatastrophen und mache uns zu verantwortungsbewussten Hütern der Schöpfung."