Mittwoch, 27. März 2013

Päpstliche Kontinuität

Es kann losgehen. Wir stehen am Vorabend des Triduums, Zeit auf die "Libretti" auf den Seiten des Vatikan hinzuweisen und einmal der Mainstream-Polemik von dem genialen Stil des Franziskus vs. dem völlig überbordenden Prunk des Benedikt XVI. entgegenzutreten.
"Ich fange vorne an!", sagt Heinz Erhardt. So sei es.

Gründonnerstag, 9.30 Uhr, Petersdom, Chrisam-Messe:
Alles wie im Jahr 2012. Terz vorab, dann der traditionelle Ritus, inklusive "Tu es Petrus" zum Einzug des Papstes. Päpstliche Kontinuität. 

Gründonnerstag, 17.30 Uhr, Jugendanstalt "Casal del Marmo", Messe vom Letzten Abendmahl:
Kein Meßbuch (bisher)! Im Jugendgefängnis wird es ja auch keine Live-Übertragung geben. Ein völlig anderer Akzent!

Karfreitag, 17.00 Uhr, Petersdom, Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi:
Auch hier gilt wie bei der Chrisammesse. Alles genauso wie mit Benedikt. Obendrein war es ja auch bei unserem jetzt emeritierten Papst so, dass er bei der Kreuzverehrung seine Schuhe und sein Gewand abgelegt hat und nur mit Albe und auf Socken allein zum Kreuz schritt, niederkniete und es verehrte.

Karfreitag, 21.15 Uhr, Kolosseum, Kreuzweg:
Machen wir es kurz. Alles wie immer!

Karsamstag, 20.30 Uhr, Petersdom, Feier der Osternacht:
Auch hier ändert sich nicht viel. Einzig im Wortgottesdienst vor dem Gloria. 2012 gab es vier Lesungen, dieses Mal nur die Kurzfassung des Schöpfungsberichts, den Exodus und Ezechiel, also absolutes Minimum. Aber auch das halte ich für kein "politisches Signal". Schade ist es dennoch!

Ostersonntag, 10.15 Uhr, Petersplatz, Osterhochamt:
Und auch hier absolute Kontinuität zwischen Franziskus und Benedikt!

In diesem Sinne: "Mögen die Spiele beginnen!"

Kommentare:

  1. Höre ich bei der Osternacht etwa Kritik heraus? Oho, Du böser rechtskonservativer Katholik, Du!

    AntwortenLöschen
  2. Danke für's Zusammenstellen der Libretti.

    AntwortenLöschen