Mittwoch, 30. November 2011

Konzerthaus vom Band

Die Dortmunder RuhrNachrichten berichten von zwei Konzerten im Konzerthaus vom 22. und 23. November. Unter dem Titel "Rule Britannia" gab es unter anderem Gustav Holst "Die Planeten" gespielt von den Dortmunder Philharmonikern. Im Programmheft stand auch noch der "Damenchor des Theater Dortmund".

Doch leider hat der gar nicht gesungen, es gab den Chor nur vom Band. Davon war aber im Programmheft nichts zu lesen. Jetzt haben sich die Philharmoniker entschuldigt verbunden mit Erklärungen wie "Der Komponist Holst hat sich beim Einsatz des Chores vorgestellt, dass der Gesang im Nichts verschwindet. Tatsächlich ist dieser Effekt mit einer in Intonation und Tempo stimmigen Aufnahme besser zu realisieren als mit einem Live-Chor, mit dem die „Fade-out“-Wirkung fast unmöglich zu erreichen ist. Richtig angekündigt und mit entsprechender Qualität des Tonbandes hätte man sicher das Verständnis der Zuhörer gewinnen können."

Und wenn schon. Im Fernsehen gibt es genug Playback. Stefan Raab hat in seiner Sendung erst am Montag wieder die Playback-Sünden des Wochenendes aufgearbeitet, u.a. Reiner Calmund in der ARD bei der "Weihnachtsbäckerei". Brauchen wir das Band auch noch bei den großen Konzerten? Davon ab, das Konzert an sich, muss übrigens ein voller Erfolg gewesen sein, wäre da das Band nicht gewesen.

Ganz aus der Konserve hole ich jetzt mal den Jupiter. Liebe Leser, nicht vom Band, sondern von Youtube. Nicht, dass sicher nachher einer beschwert, es habe nicht im Programm gestanden.


Wieder einmal der beste Post

Josef Bordat ist einfach ein Meister dieses Fachs. Schon mehrfach habe ich auf seine Sicht der Dinge hingewiesen und auch dieses Mal ist es nicht verhinderbar. Viele haben berichtet über diese Anzeige an den im Papamobil unangeschnallten Papst. Aber jobo72 schießt mit seiner Analyse wieder einmal den Vogel ab.

Meine Lieblingspassage: "Ich finde, wer den Papst wegen Verletzung der Anschnallpflicht anzeigt, der sollte aber auch so konsequent sein und Helmut Schmidt wegen Umweltverschmutzung („Ham Sie mal Feuer?“), Joachim Löw wegen wiederholten Verstoßes gegen die deutsche Grammatik („Scho’ au“ mehrfach in de letschte Woche“), David Beckham wegen massiven Verstoßes gegen das Kyoto-Protokoll (hat vier Kinder, vier!), (...)"

Musikalischer Adventskalender #4

"DER Klassiker" der Chormusik im Advent. Andreas Hammerschmidt: "Machet die Tore weit". Heute einen Tag bevor der Dezember beginnt, mache ich hier auch die Tore weit.


Als Zugabe heute, eine "Machet die Tore weit"-Vertonung von Georg Philipp Telemann (zwei Sätze aus der gleichnamigen Kantate):



Dienstag, 29. November 2011

Musikalischer Adventskalender #3

Volkstümlich wird es heute.


Montag, 28. November 2011

Hl. Messe am 1. Adventssonntag

Es ist nicht immer leicht, die Theologie des Sonntages/Festes in der Musik im Gottesdienst unter zu bringen. Im alltäglichen Gemeindeleben, wo man sich obendrein noch auf viele weitere Einflüsse einstellen muss gleich zweimal nicht. Hier gibt es aber in der Reihe "Liturgie hautnah" mal den Liedplan, den ich ausgewählt habe.

Eingangslied: GL 115,1 (Wir sagen euch an)
Kyrie: GL 103 (Tau aus Himmelshöhn)
Zwischengesang: GL 105 (O Heiland, reiß die Himmel auf) + GL 530,6
Credo: GL 423
Gabenbereitung: GL 110 (Wachet auf)
Sanctus: GL 434
Agnus: GL 435
Danklied: GL 823 (Paderborner Anhang: Auf Sion Dein Verlangen)
Schluss: GL 577 (Maria, Mutter unsres Herrn)

Dazu gab es als Präludium etwas über "Zu Dir, o Gott erheben wir", zur Kommunion: Jeanne Demissieux: "Rorate caeli" und zum Schluss zwei romantische Choralvorspiele über "Wachet auf"!

Musikalischer Adventskalender #2

Türchen Nummer zwei geht auf und es verbirgt sich dahinter: "Rorate caeli".


Und als kleine Zugabe noch eine Orgelmeditation dazu von Jeanne Demissieux:


Sonntag, 27. November 2011

Musikalischer Adventskalender #1

Wie angekündigt starte ich heute mit einer Art musikalischem Adventskalender. Bis einschließlich Heiligabend gibt es hier jeden Tag ein Musikstück zum Advent, mal Choral, mal instrumental, mal volkstümlich, mal Chormusik... Viel Spaß damit!

Los gehts heute im ersten Türchen mit einem Klassiker der Orgelliteratur.


Samstag, 26. November 2011

Frohes neues Kirchenjahr!

Allen Lesern auf meinem Blog einen frohen und gesegneten 1. Advent!

"Ad te levavi animam meam:
Deus meus in te confido, non erubescam:
neque irrideant me inimici mei:
etenim universi qui te expectant, non confundentur.“

Die Mutter aller Derbys

Bevor das Kirchenjahr wechselt, der Advent beginnt und die Vorfreude auf das große Weihnachtsfest größer und größer werden kann, gibt es heute erst noch ein sportliches Schmankerl.

Das Ruhrgebiet steht Kopf und das schon seit Tagen. Egal, wie die sportliche Ausgangsposition ist (und dieses Jahr ist sie für beide gut!), geht es immer heiß her, wenn Dortmund auf Schalke trifft. Tage vorher gibts schon Vorberichte, Sonderausgaben etc.! Dann das Spiel, 80.000 frenetische Fans im schönsten Stadion der Welt (hoffentlich bleibt es friedlich!) und danach wird noch Wochen und Monate energisch diskutiert (je nach Spielverlauf) und denkwürdige Spiele werden nie vergessen.


In 30 Minuten gehts los und um 17.20 Uhr ist der BVB Tabellenführer! (Hoffentlich!) Auf gehts Dortmund!

Freitag, 25. November 2011

Ich schäme mich für meine Heimat

Zahlreiche Blogger berichten ja schon drüber, unter anderem Der Predigtgärtner, Johannes und Giovanni. Eine Kanzlei aus Unna vertritt einen Dortmunder, der Anzeige gegen den Heiligen Vater gestellt hat. Der Vorwurf, der Papst sei bei seinem Deutschlandbesuch in Freiburg unangeschnallt im Papamobil gefahren. Als Zeugen gibt er auch noch den Freiburger Erzbischof an.

Also, manchmal muss man sich wirklich für seine Heimat, zumindest für manche Bürger in der Heimat schämen. Hat die Kanzlei des Anwalts (Parteimitglied bei den Linken) so viele Sorgen, dass sich solche PR-Gags mitmachen muss oder ist dem Anwalt langweilig? Dem Anzeigenden scheinbar auf jeden Fall. So ein Humbug...!

So, und jetzt lass ich den Papst hier noch eine Runde drehen, unangeschnallt natürlich!!!!


Heute vor 30 Jahren

...wurde der Münchener Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger zum neuen Präfekten der Glaubenskongregation bestimmt und von Johannes Paul II., dessen Nachfolger er werden sollte nach Rom berufen, nachdem Paul VI. ihn unbedingt zum Kardinal ernennen wollte. Schließlich erfolgte die Ernennung bereits vier Wochen nach der Bischofsweihe. Von seiner Verabschiedung aus München im März 1982 gibt es folgendes Video. In der kurzen Ansprache, die er da hält, ist sein Stil unverkennbar. Das hätte er heute vermutlich auch noch mindestens so ähnlich gesagt.


Bloggertreffen

Dann spring ich auch noch auf den Zug mit auf und poste die Einladung zum Bloggertreffen weiter. Im Juni sind alle Blogger der Blogoezese nach Freiburg eingeladen.

Auf der Ankündigung, die bei der Sende-Zeit (da gibt es auch alle Infos.) zu lesen ist, heißt es: "Das Treffen soll zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vernetzung der Blogözese dienen. Zum anderen wollen wir eine Thematik aufgreifen, zu der wir als Bloggerinnen und Blogger einige Impulse geben können: Neuevangelisierung und Jahr des Glaubens. Wir freuen uns sehr, dass unser Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Mitglied im Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung, sich Zeit nehmen wird, mit uns über das Thema ins Gespräch zu kommen."

Happy Birthday, Pater Hans!

60. Geburtstag heute von Pater Hans Langendörfer SJ, dem Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz. Ein Mann, von außerordentlicher Wichtigkeit für die deutsche Kirche, schließlich muss er doch in der Bischofskonferenz die Fäden zusammenhalten und wichtige Strippen ziehen im Hintergrund.

domradio.de widmet ihm ein 45-minütiges Geburtstagsinterview.

Unnützes Wissen

Ich habe einen Hang zum unnützen Wissen und freue mich daher über die heute zu Ende gegangene Reihe bei bild.de!

Heutiger Aufmacher der Serie: "11. April 1954, der langweiligste Tag des Jahrhunderts". Forscher aus Cambridge haben wohl herausgefunden, dass statistisch gesehen an keinem anderen Tag weniger interessante Dinge passiert sind als am 11.4.1954!

Donnerstag, 24. November 2011

Vorfreude

In drei Tagen beginnt mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr. Leider verliert der Advent ja immer mehr und mehr seinen eigentlichen Sinn. (genug der Rede dessen, was alle wissen). Für mich ist der Advent vor allem in musikalischer Sicht immer etwas, worauf es sich schon zu freuen lohnt. Jeden Tag will ich hier ein Musikstück posten zum Tage. Damit beginne ich am Sonntag. Heute aber, einen Monat vor Heiligabend gibt es schon einmal ein altes volkstümliches Lied aus der DDR.