Und damit gute Nacht!
Mittwoch, 28. November 2012
Noch drei mal schlafen
Dann gibt es auch hier auf "Sicut incensum" - so wie im letzten Jahr - wieder jeden Tag ein Türchen Adventskalender. Aber keine mit Ölresten verseuchte Schokolade, sondern etwas Musik für jeden Tag. Mal ganz klassisch, mal modern, mal Choral, mal instrumental, mal lustig, mal ganz ernst. Jeden Tag ein kleines Stück Adventsmusik!
Danke, Wanke!
""Es gibt keine Pastoral
ohne Caritas und keine Caritas ohne Pastoral" - war der cantus firmus in
der Verkündigung unseres Bischofs. Der Glaube, der in der Liebe wirksam
wird, ist seit der Zeit der Apostel eine Einladung, die durch konkrete
Gestalten des Christentums verständlich wird. Ich danke Gott für diese
Konkretisierungen bis in unsere Zeit und bitte ihn, dass er niemals
aufhört, auch auf diese Weise der "Hirt und Bischof unserer Seelen zu
bleiben."
(Weihbischof Reinhard Hauke bei der Verabschiedung von Bischof Wanke)
Campino und der Kölner Dom
Bin ich heute drauf aufmerksam gemacht worden. Danke, EMP! Grandioses Video!
"Für einmal waschen wird's reichen!"
"Für einmal waschen wird's reichen!"
Trauerportal
Eine schlimme Kastastrophe in Titisee-Neustadt in der Behindertenwerkstatt der Caritas. Jetzt hat das Erzbistum Freiburg ein Online-Trauerportal geschaltet, ein Kondolenzbuch für alle, die ihrer Trauer Ausdruck verleihen wollen.
Montag, 26. November 2012
Sonntag, 25. November 2012
Hochfestliche Musik zur guten Nacht
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.
König des Weltalls - wir huldigen dir
König der Völker
König des Friedens
König der Zeiten
König der Herrlichkeit
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.
König des Weltalls - wir huldigen dir
König der Völker
König des Friedens
König der Zeiten
König der Herrlichkeit
Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.
Kronen-Philosophie am Abend
Am Abend des Hochfestes Christkönig ist die Krone noch mein Thema.
Was ist eine Krone?
Der Blick in die berühmte Online-Enzyklopädie sagt: "Eine kostbare, meist aus Gold und Edelsteinen gearbeitete Kopfzierde vorwiegend christlich-abendländischer Herrscher, Ausdruck ihrer Macht und Würde sowie Symbol ihrer Herrschaft über ein bestimmtes Volk oder ein Territorium. Daher wird „die Krone“ auch als Synonym für ein mit staatlicher Würde ausgestattetes König- oder Kaisertum benutzt." Ein Symbol der Macht, ein Synomym für Würde, aber sicher auch ein außerordentliches Schmuckstück.
Das Symbol der Macht ist schnell durchdacht und erklärt. Könige, Kaiser tragen und trugen Kronen als äußeres Zeichen ihrer Macht und Herrschaft. Auch die Krone als Schmuckstück ist schnell erklärt, sie ist einfach Audruck und Ehrenzeichen der Würde. Spannender finde ich die Frage nach der Würde des Kronenträgers.
Was bedeutet es, eine Krone zu tragen?
Die Krone ist ein Ausdruck von "königlicher" Würde, ein Ehrenzeichen, ein Aushängeschild. Die Ehre (nicht selten natürlich auch Bürde), eine Krone zu tragen, stellt den Träger als etwas ganz Besonderes heraus. Sie macht den Träger, der ja selbst natürlich etwas Besonderes ist, auf ihre Art noch einmal besonders.
Ist es denn eine außergewöhnliche Aufgabe für den Träger, gekrönt zu sein?
Die Krone überträgt dem Träger immer auch ein Stück Verantwortung, mit seiner qua Amt, Geburt oder übertragener Macht erhaltenen Würde und Herrschaft gewissenhaft umzugehen. Sich dessen bewusst zu sein, und voller Dankbarkeit, aber auch mit etwas Stolz, die Krone zu tragen, ist wohl die ehrenwerteste Aufgabe des Kronenträgers. Das schließt nicht aus, nein, ich glaube, es erfordert sogar, ein "gerüttelt Maß" Demut, Bescheidenheit und Hingabe. Nicht die Überheblichkeit zeichnet einen Kronenträger aus, sondern die demütige und dankbare Verantwortung, die gleichzeitig dem Träger auch die nötige Autorität eines Würdenträger verleiht.
Am heutigen Hochfest rückt natürlich besonders das Königtum Christi in den Mittelpunkt, dass sozusagen das ganze Kirchenjahr heute zum Abschluss noch krönt. Christus, der seine königliche, ja göttliche Macht nicht vor sich herträgt, aber durch Wort und Tat bezeugt und heute von der Kirche voller Stolz und Dankbarkeit als gekrönter König verehrt wird.
Aber im ersten Petrusbrief heißt es ja auch: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündiget, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat." (1 Petr 2,9) Jeder Christ ist doch auf seine Art ein Gekrönter, der ebenso seine durch Christus verliehene Würde mit Demut und Dankbarkeit, aber auch Stolz tragen darf.
Voller Dank, aber auch bescheiden und demütig, seine Krone zu tragen, ist doch auch eine Botschaft dieses Tages. Kronen können dabei vielfältig aussehen. So wie es goldene und silberne, Kronen mit und ohne Edelsteine, Kronen mit vielen oder wenigen Zacken gibt, so unterschiedlich zeigt sich auch die Krone im Leben eines Jeden. Genauso gibt es natürlich auch viele verschiedene Weisen, die eigene Krone mit Würde zu tragen, das ganz individuell und auf die persönliche Art und Weise zu tun und zu leben. Das kann manchmal schwer sein, und manchmal ist es ganz leicht und überaus schön.
Ganz besonders gut geht es natürlich, wenn man eine passende und schöne Krone trägt, sich dessen und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst ist. Dann kann man voller Überzeugung, voller Stolz, aber eben auch demütig und dankbar seine Krone (in die Zukunft) tragen.
Was ist eine Krone?
Der Blick in die berühmte Online-Enzyklopädie sagt: "Eine kostbare, meist aus Gold und Edelsteinen gearbeitete Kopfzierde vorwiegend christlich-abendländischer Herrscher, Ausdruck ihrer Macht und Würde sowie Symbol ihrer Herrschaft über ein bestimmtes Volk oder ein Territorium. Daher wird „die Krone“ auch als Synonym für ein mit staatlicher Würde ausgestattetes König- oder Kaisertum benutzt." Ein Symbol der Macht, ein Synomym für Würde, aber sicher auch ein außerordentliches Schmuckstück.
Das Symbol der Macht ist schnell durchdacht und erklärt. Könige, Kaiser tragen und trugen Kronen als äußeres Zeichen ihrer Macht und Herrschaft. Auch die Krone als Schmuckstück ist schnell erklärt, sie ist einfach Audruck und Ehrenzeichen der Würde. Spannender finde ich die Frage nach der Würde des Kronenträgers.
Was bedeutet es, eine Krone zu tragen?
Die Krone ist ein Ausdruck von "königlicher" Würde, ein Ehrenzeichen, ein Aushängeschild. Die Ehre (nicht selten natürlich auch Bürde), eine Krone zu tragen, stellt den Träger als etwas ganz Besonderes heraus. Sie macht den Träger, der ja selbst natürlich etwas Besonderes ist, auf ihre Art noch einmal besonders.
Ist es denn eine außergewöhnliche Aufgabe für den Träger, gekrönt zu sein?
Die Krone überträgt dem Träger immer auch ein Stück Verantwortung, mit seiner qua Amt, Geburt oder übertragener Macht erhaltenen Würde und Herrschaft gewissenhaft umzugehen. Sich dessen bewusst zu sein, und voller Dankbarkeit, aber auch mit etwas Stolz, die Krone zu tragen, ist wohl die ehrenwerteste Aufgabe des Kronenträgers. Das schließt nicht aus, nein, ich glaube, es erfordert sogar, ein "gerüttelt Maß" Demut, Bescheidenheit und Hingabe. Nicht die Überheblichkeit zeichnet einen Kronenträger aus, sondern die demütige und dankbare Verantwortung, die gleichzeitig dem Träger auch die nötige Autorität eines Würdenträger verleiht.
Am heutigen Hochfest rückt natürlich besonders das Königtum Christi in den Mittelpunkt, dass sozusagen das ganze Kirchenjahr heute zum Abschluss noch krönt. Christus, der seine königliche, ja göttliche Macht nicht vor sich herträgt, aber durch Wort und Tat bezeugt und heute von der Kirche voller Stolz und Dankbarkeit als gekrönter König verehrt wird.
Aber im ersten Petrusbrief heißt es ja auch: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündiget, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat." (1 Petr 2,9) Jeder Christ ist doch auf seine Art ein Gekrönter, der ebenso seine durch Christus verliehene Würde mit Demut und Dankbarkeit, aber auch Stolz tragen darf.
Voller Dank, aber auch bescheiden und demütig, seine Krone zu tragen, ist doch auch eine Botschaft dieses Tages. Kronen können dabei vielfältig aussehen. So wie es goldene und silberne, Kronen mit und ohne Edelsteine, Kronen mit vielen oder wenigen Zacken gibt, so unterschiedlich zeigt sich auch die Krone im Leben eines Jeden. Genauso gibt es natürlich auch viele verschiedene Weisen, die eigene Krone mit Würde zu tragen, das ganz individuell und auf die persönliche Art und Weise zu tun und zu leben. Das kann manchmal schwer sein, und manchmal ist es ganz leicht und überaus schön.
Ganz besonders gut geht es natürlich, wenn man eine passende und schöne Krone trägt, sich dessen und der daraus erwachsenen Verantwortung bewusst ist. Dann kann man voller Überzeugung, voller Stolz, aber eben auch demütig und dankbar seine Krone (in die Zukunft) tragen.
Keinerlei politische Ambitionen
"Es
ist klar, daß Jesus keinerlei politische Ambitionen hat. Nach der
Brotvermehrung wollten die Menschen ihn in ihrer Begeisterung über das
Wunder ergreifen, um ihn zum König zu machen, um die römische Macht
umzustürzen und so ein neues politisches Reich zu errichten, das als das
sehnlich erwartete Reich Gottes angesehen worden wäre. Doch Jesus weiß,
daß das Reich Gottes ganz anderer Art ist, sich nicht auf Waffen und
auf Gewalt gründet. Und so ist es gerade die Brotvermehrung, die
einerseits zum Zeichen seiner Messianität wird, aber andererseits einen
Wendepunkt in seinem Wirken darstellt: Von jenem Moment an wird der Weg
zum Kreuz immer deutlicher; dort, in der äußersten Liebestat, wird das
verheißene Reich, das Reich Gottes aufleuchten."
(Papst Benedikt XVI. am Christkönigsfest 2012)
Don Giorgio vor Beförderung?
Wie Johannes Schidelko von der KNA schreibt, domradio.de zitiert ihn, könnte für Prälat Gänswein eine Beförderung zum Präfekten des Päpstlichen Hauses ansteht. Welche Konstellationen da möglich wären und was das für das Personalkarusell bedeutete, kann man dort nachlesen. Spannende Geschichte! Ein Hauch Vatileaks schwingt ja irgendwie immer mit. Vielleicht wäre das echt das Zeichen des Vertrauens durch den Papsts, wie der Redakteur vermutet.
Samstag, 24. November 2012
Donnerstag, 22. November 2012
Coole Satire
Extra 3 hat eine starke Satire auf den neuen SPD-Kanzlerkandidaten hergestellt. Der "Steinbrück-Song" ist wirklich hörenswert. Special thanks an EMP fürs Finden!
Mittwoch, 21. November 2012
Noch 90 Minuten zittern
Dann könnte der BVB endlich mal wieder die Gruppenphase der Champions League überstehen. Nach der grandiosen Saison bisher, wäre das mehr als verdient. Auf geht's!
Höchste Entscheidung menschlicher Freiheit
Kath.net veröffentlich Auszüge aus dem neuen, dem dritten und letzten Band der "Jesus"-Bücher von Papst Benedikt. Das sind schon beeindruckende Worte, die der Papst da wählt. Ich hab sie mal kopiert:
"Sie (Maria) erklärt sich als Magd des Herrn. „Mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,38). Bernhard von Clairvaux hat das Erregende dieses Augenblicks dramatisch in einer seiner Adventspredigten dargestellt. Nach dem Versagen der Stammeltern ist die ganze Welt verdunkelt, unter der Herrschaft des Todes.
Nun sucht Gott einen neuen Eingang in die Welt. Er klopft bei Maria an. Er braucht die menschliche Freiheit. Er kann den frei geschaffenen Menschen nicht ohne ein freies Ja zu seinem Willen erlösen. Die Freiheit erschaffend, hat er sich in gewisser Weise vom Menschen abhängig gemacht. Seine Macht ist gebunden an das unerzwingbare Ja eines Menschen. So zeigt Bernhard, wie Himmel und Erde in diesem Augenblick der Frage an Maria gleichsam den Atem anhalten.
Wird sie ja sagen? Sie zögert … Wird ihre Demut sie hindern? Dies eine Mal – so sagt Bernhard zu ihr – sei nicht demütig, sondern hochgemut! Gib uns dein Ja! Das ist der entscheidende Augenblick, in dem aus ihrem Mund, aus ihrem Herzen die Antwort kommt: „Mir geschehe nach deinem Wort. “ Es ist der Augenblick des freien, demütigen und zugleich großmütigen Gehorsams, in dem sich die höchste Entscheidung menschlicher Freiheit ereignet.
Maria wird Mutter durch ihr Ja."
"Sie (Maria) erklärt sich als Magd des Herrn. „Mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,38). Bernhard von Clairvaux hat das Erregende dieses Augenblicks dramatisch in einer seiner Adventspredigten dargestellt. Nach dem Versagen der Stammeltern ist die ganze Welt verdunkelt, unter der Herrschaft des Todes.
Nun sucht Gott einen neuen Eingang in die Welt. Er klopft bei Maria an. Er braucht die menschliche Freiheit. Er kann den frei geschaffenen Menschen nicht ohne ein freies Ja zu seinem Willen erlösen. Die Freiheit erschaffend, hat er sich in gewisser Weise vom Menschen abhängig gemacht. Seine Macht ist gebunden an das unerzwingbare Ja eines Menschen. So zeigt Bernhard, wie Himmel und Erde in diesem Augenblick der Frage an Maria gleichsam den Atem anhalten.
Wird sie ja sagen? Sie zögert … Wird ihre Demut sie hindern? Dies eine Mal – so sagt Bernhard zu ihr – sei nicht demütig, sondern hochgemut! Gib uns dein Ja! Das ist der entscheidende Augenblick, in dem aus ihrem Mund, aus ihrem Herzen die Antwort kommt: „Mir geschehe nach deinem Wort. “ Es ist der Augenblick des freien, demütigen und zugleich großmütigen Gehorsams, in dem sich die höchste Entscheidung menschlicher Freiheit ereignet.
Maria wird Mutter durch ihr Ja."
Abonnieren
Posts (Atom)

