Mit gleich zwei Gottesdiensten bin ich in die Karwoche 2013 gestartet. Eine Familienmesse mit Palmweihe in Eiseskälte am Vorabend in einer wahrlich schönen münsterländischen Kirche bildete den Auftakt. Abgesehen vom Holzesel doch ein wirklich schöner Auftakt, besonders zu erleben, wie viele Kinder durchaus andächtig mitgefeiert haben.
Sehr schön war es heute Morgen in der Kölner Innenstadt. Hochamt mit Chormusik (Kyrie, Sanctus und vier ganz kurze Choräle während und nach der Passion). Nach der Palmweihe vor der Kirche und einer kurzen Prozession war es eine sehr schöne, würdige Feier in aller Ruhe und geprägt von dieser typischen Palmsonntagsstimmung. Ich bin zwar kein Freund der Kurzfassung, aber heute hat es mich gar nicht so gestört. Es war auch eine verlängerte Kurzfassung. Die zweite Lesung aus dem Philipperbrief wurde als Antwortgesang gesungen. Der planmäßige Psalm und der Ruf vor der Passion fielen dem dann zum Opfer. Spitzfindigkeiten. Gepredigt wurde auch nicht und dennoch zeigte die Uhr nach dem Gottesdienst, dass die Feier 1 Stunde und fast 40 Minuten gedauert hat.
Ein gelungener Auftakt in die Karwoche. Voller Vorfreude bin ich gestartet und freue mich sehr auf die kommenden Kar- und natürlich noch mehr auf die Ostertage. Das liegt nicht nur am Dienst in der Osternacht (mit Exsultet und Allerheiligenlitanei, die ich zu singen habe), auf den ich mich sehr freue. Insgesamt bin ich erfüllt von Vorfreude und ein bisschen aufgeregter Spannung. Die Feier dieser Tage ist nichr nur auf dem Papier (einer) der Höhepunk(e) im Kirchenjahr! Es ist das Highlight!
"Procedamus in pace!" Mit dem Ruf vor der Palmprozession gehts jetzt in diese Tage.
Sonntag, 24. März 2013
Beeindruckende Bilder
Die gabs es ja aus der französischen Hauptstadt und der Kathedrale zu sehen mit der Inbetriebnahme der neun neuen Glocken. Eine echte Rarität. Und wahrlich beeindruckend!
Vielleicht und hoffentlich komm ich bald dazu, mir das auch live anzuhören!
Vielleicht und hoffentlich komm ich bald dazu, mir das auch live anzuhören!
Verborgenes Video
Papst em. Benedikt XVI. will zurecht im Verborgenen bleiben! Zwei Päpste, auch ein "Schattenpapst" sind nicht nur unvorstellbar, sondern auch eine Gefahr für mögliche Spannungen oder Spaltungen!
Ob es Bilder geben würde, wurde lange spekuliert. Dem Verborgen-Bleiben-Wollen hätte es ja auch entsprochen, wenn es keine Bilder gegeben hätte. Und doch gibt es einige Fotos und sogar ein kleines Video. Wie sagte Pater Hagenkord von Radio Vatikan? "Man braucht wohl so eine Art emotionalen Übergang zwischen den Päpsten, so wie sonst mit und nach einer Beerdigung."
Ich habe mich erschrocken, wie alt und schwach Benedikt XVI. auf den Bildern aussieht - kaum fähig, zu laufen, sehr dünn und eingefallen. Rührend aber sowohl die Gesten in der Kapelle als auch bei der Übergabe der Madonna. Deshalb poste ich dennoch das Video hier, trotz dem gut nachvollziehbaren und wohl überlegten Wunsch der "Verborgenheit"!
Ob es Bilder geben würde, wurde lange spekuliert. Dem Verborgen-Bleiben-Wollen hätte es ja auch entsprochen, wenn es keine Bilder gegeben hätte. Und doch gibt es einige Fotos und sogar ein kleines Video. Wie sagte Pater Hagenkord von Radio Vatikan? "Man braucht wohl so eine Art emotionalen Übergang zwischen den Päpsten, so wie sonst mit und nach einer Beerdigung."
Ich habe mich erschrocken, wie alt und schwach Benedikt XVI. auf den Bildern aussieht - kaum fähig, zu laufen, sehr dünn und eingefallen. Rührend aber sowohl die Gesten in der Kapelle als auch bei der Übergabe der Madonna. Deshalb poste ich dennoch das Video hier, trotz dem gut nachvollziehbaren und wohl überlegten Wunsch der "Verborgenheit"!
Nicht nehmen lassen
"Unsere
Freude entspringt nicht aus dem Besitzen vieler Dinge, sondern daraus,
einer Person begegnet zu sein: Jesus, der mitten unter uns ist; sie
entspringt aus dem Wissen, dass wir mit ihm niemals einsam sind, selbst
in schwierigen Momenten nicht, auch dann nicht, wenn der Lebensweg auf
Probleme und Hindernisse stößt, die unüberwindlich scheinen, und davon
gibt es viele! Und in diesem Moment kommt der Feind, der Teufel, sehr
oft kommt er verkleidet als Engel und heimtückisch sagt er uns sein
Wort. Hört nicht auf ihn! Folgen wir Jesus! Wir begleiten, wir folgen
Jesus, aber vor allem wissen wir, dass er uns begleitet und uns auf
seine Schultern lädt: darin liegt unsere Freude, die Hoffnung, die wir
in diese unsere Welt tragen müssen. Bringen wir allen die Freude des
Glaubens! Und, bitte: Lasst Euch die Hoffnung nicht nehmen! Lasst Euch
die Hoffnung nicht nehmen! Die Hoffnung, die uns Jesus gibt."
Zwischenruf: Mann, war das schlecht
Gestern "Wetten, dass...?" aus Wien. Treffende Kritik auf sueddeutsche.de:
"Und Oliver Pocher gibt dem Schokoboy-Lanz noch einen alten Harald-Schmidt-Scherz mit auf den süßen Weg. "Kann man mit Durchfall baden? Ja, wenn man die Wanne vollbekommt." Das ist ein starkes, ein böses Bild, und als Lanz aus der Schokolade auftaucht, will es einfach nicht mehr weggehen."
"Und Oliver Pocher gibt dem Schokoboy-Lanz noch einen alten Harald-Schmidt-Scherz mit auf den süßen Weg. "Kann man mit Durchfall baden? Ja, wenn man die Wanne vollbekommt." Das ist ein starkes, ein böses Bild, und als Lanz aus der Schokolade auftaucht, will es einfach nicht mehr weggehen."
Freitag, 22. März 2013
Päpstlicher Anruf
Nach dem Telefonat mit dem vatikanischen Pförtner, dass schon die Runde in der Blogoezese machte, gibt es jetzt noch etwas üebr einen zweiten päpstlichen Anruf zu berichten, wie die Berliner Morgenpost schreibt. Papst Franziskus hat am Sonntag wohl in Argentinien in seinem "Kiosk des Vertrauens" angerufen und sein Zeitungsabonnement gekündigt. Natürlich und menschlich ist er definitiv! Spannend zu lesende Geschichte.
Erste große Liturgie mit Franziskus
Sonntag ist Palmsonntag und 24. Weltjugendtag. Papst Franziskus feiert den Gottesdienst auf dem Petersplatz. Entgegen vieler anders lautender Meldungen (insbesondere auf katholisch.de) findet die Feier genauso wie auch im vergangenen Jahr statt. Hier - wie immer - nachzulesen.
Kontinuitätslinien
"Doch es gibt auch noch eine andere Armut! Es ist die geistliche Armut
unserer Tage, die ganz ernstlich auch die Länder betrifft, die als die
reichsten gelten. Es ist das, was mein Vorgänger, der liebe und verehrte
Benedikt XVI., „Diktatur des Relativismus“ nennt und was jeden sein
eigener Maßstab sein lässt und so das Zusammenleben unter den Menschen
gefährdet. Und damit komme ich zu einem zweiten Grund für meinen Namen.
Franziskus von Assisi sagt: Arbeitet, um den Frieden aufzubauen! Aber es
gibt keinen wahren Frieden ohne Wahrheit! Es kann keinen wahren Frieden
geben, wenn jeder sein eigener Maßstab ist, wenn jeder immer und einzig
sein eigenes Recht einfordern kann, ohne sich gleichzeitig um das Wohl
der anderen – aller – zu kümmern, angefangen von der Natur, die alle
Menschen auf dieser Welt verbindet."
(Papst Franziskus an die Diplomaten via kath.net)
Donnerstag, 21. März 2013
Papst im Knast
Wie Radio Vatikan berichtet, wird Papst Franziskus die Abendmahlsmesse am Gründonnerstag im Jugendgefängnis "Casal del Marmo" feiern statt im Petersdom (Lateranbasilika fällt ja aus, das sie noch nicht in Besitz genommen ist). Dieser Papst weiß weiter, Zeichen zu setzen. Respekt und Beachtung!
Mittwoch, 20. März 2013
Franziskus in den Mund gelegt
"Pünktlich sind sie hier in Rom. 9.30 Uhr: auf dem Weg zum Petersplatz!"
"Wahnsinn, nicht mal zwei Stunden hat die Messe gedauert!"
"Wahnsinn, nicht mal zwei Stunden hat die Messe gedauert!"
Dienstag, 19. März 2013
Bräutigam der Gottesmutter
Bei dir, heiliger Josef, suchen wir Zuflucht.
Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht
und bitten nun vertrauensvoll um deinen väterlichen Schutz.
Um der Liebe willen, die dich mit der unbefleckten Jungfrau
und Gottesmutter verbunden,
um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umfangen hast, bitten wir dich flehentlich: Schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie;
schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi.
Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.
Du starker Beschützer, steh uns vom Himmel aus gnädig bei
in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde und gegen jede Widerwärtigkeit.
Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz,
damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben,
gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen.
Amen.
(via zeitzubeten.org, von Leo XXIII. und nochmals von Johannes Paul II. empfohlen)
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